«Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist.»

Emmi Pikler

Findet aktuell nicht statt (Stand Nov. 2016)


 

Bewegungsinsel: Die Turnhalle wird fürs mutige Experimentieren in einen Spiel- und Bewegungsplatz umgebaut.

Wann? jeweils am Dienstag von 9.30 bis 11.00 Uhr

Wer macht mit? Kinder von 2-5 Jahren. Das Kind wird von einem Elternteil oder anderen Bezugsperson begleitet.

Mitbringen? Bequeme Kleider, wenn nötig Antirutschsocken, Zwischenverpflegung

Kosten für einen Morgen: 7 Franken je nach Möglichkeit

Versicherung ist Sache der Teilnehmenden!

Leitung und Auskunft: Gallus Grossrieder, Sportpädagoge & Sandra Grässle, 079 658 42 13 oder graessle.sandra@gmail.com

Was ist das genau die Bewegungsinsel?

„Wir alle kennen die ursprünglichen Regungen der Kinder, die immer wieder darauf hinauslaufen, alleine probieren zu wollen. Wir sollten nur noch mehr darum wissen, dass diese unermüdliche Überwindung von Widerständen aus eigener Initiative dem Kind jede Spannkraft verleiht, die wir ihm zu erhalten wünschen, und dass die Freude an der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten darauf ruht, dass es selbständig beobachten, forschen, probieren und überwinden durfte.“ (Elfriede Hengstenberg)

  • Die Bewegungsinsel ist ein Angebot zur freien Bewegungsentwicklung.
  • Das Kind erkundet an dem Gerät oder Geräten, die es selber wählt.
  • Das Kind darf so lange an einem Gerät verweilen, wie es will. Ein Kind wird nicht gedrängt, sein Tun vorzeitig zu beenden. Daraus folgt: Andere Kinder warten oder wählen etwas anderes aus.
  • Es kann für die Zuschauenden auch lehrreich und inspirierend sein, ein anderes Kind zu beobachten.
  • Das Kind erforscht selbständig, Ideen der Eltern sind nicht nötig.
  • Die Eltern sind aufmerksam beim Kind. Es wird unter den Erwachsenen möglichst nicht gesprochen.
  • Die Eltern helfen nur dort, wo es das Kind ausdrücklich verlangt oder es wegen zu grosser Gefahr nötig ist. Wenn ein Kind etwas ausführen will, das es von der Entwicklung her noch nicht kann, wird keine Hilfestellung geboten. Wir begleiten im Sinne von, dass dies das Kind irgendwann selber schaffen wird, es dies gerne tun würde, jedoch im Moment noch nicht möglich ist.